Bewertung der regionalen Energiewende aus ökonomischer Sicht

Die mit dem Ausbau erneuerbarer Energien verbunden Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte stellen für verschiedene Stakeholdergruppen ein gewichtiges Argument für regionale Energiewendeprozesse dar. Sie sind aber auch ein wichtiger Akzeptanzfaktor für Bürger*innen.

Bei der Analyse der wirtschaftlichen Effekte regionaler Energiewendeprozesse kann methodisch sehr unterschiedlich vorgegangen werden. Im INOLA-Projekt wurde zur Untersuchung dieser Effekte eine Weiterentwicklung der Input-Output-Analyse (kurz: IO-Analyse) verwendet. Die IO-Analyse hat den Vorteil, indirekte Effekte durch Investition und Betrieb auf andere Wirtschaftszweige abschätzen zu können. Untersucht wurden sowohl die wirtschaftlichen Effekte durch die Installation und den Betrieb von EE-Anlagen, als auch durch Gebäudesanierungen, die dazu dienen, den Energieverbrauch in Gebäuden zu senken. Die wirtschaftlichen Effekte werden in Arbeitsmarkt-und Wertschöpfungseffekte untergliedert. 
Eine zentrale Botschaft der Analyse an die Politik ist, dass der Fachkräftemangel einen wesentlichen Engpass bei der Umsetzung der Energiewende darstellt und ein dringender Handlungsbedarf zur zügigen Nachwuchsförderung und zur Steigerung der Attraktivität der benötigten Berufsgruppen besteht.

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Hier finden Sie das INOLA-Tool für Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte