Akteure und Governance-Formen für die Etablierung eines nachhaltigen Land- und Energiemanagements auf regionaler Ebene

Im Rahmen der Akteurs- und Governance-Analyse wurde analysiert, welche regionalen Governance-Formen geeignet sind, ein regionsübergreifendes, nachhaltiges Landnutzungs‐ und Energiesystem in der Modellregion zu etablieren. Zudem wurde die Frage adressiert, welche Akteure und Organisationen in der Modellregion welche Rollen im weiteren Projektverlauf, aber auch im gesamten weiteren Transformationsprozess für ein nachhaltiges Land- und Energiemanagement einnehmen können. Ebenso wurden zentrale Treiber und Hemmnisse für den Transformationsprozess identifiziert. Hierfür wurden 28 Interviews mit Vertreter*innen aus Wirtschaft, Land-, Forstwirtschaft, Naturschutz, Politik und Verwaltung sowie Vereinen und Verbänden durchgeführt, eine Zeitungsanalyse und Internetrecherche durchgeführt sowie eine teilnehmende Beobachtung bei zahlreichen regionalen Veranstaltungen mit Energiewendebezug vorgenommen.


Zentrale Akteure in der Modellregion sind: 

  • Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland
    Die Fachbeiräte Energie und Klimaschutz sowie die Klimaschutzmanager*innen in der Region
    Die regionalen Stadtwerke und Energieversorger

Zentrale Zielkonflikte sind:

  • Steigender Energieverbrauch und Flächenknappheit durch das anhaltende Wachstum in der Region
  • Konflikte um Landschaftsbild, Naturschutz und Tourismus und den Ausbau erneuerbarer Energien

Hinweise zur Erstellung einer Akteurs- und Governance-Analyse finden Sie hier. Auch dies stellt eine relativ aufwendige, zeitintensive Analyse dar. Für einen schnellen Überblick zu den relevanten Akteuren kann auch eine sogenannte Schnittstellengraphik als erster Schritt hilfreich sein. Ein Beispiel hierfür findet sich in Böhm et al. 2019, S. 83 (Nachhaltige Landnutzung managen).