Ist- und Potenzialanalyse: Energiesystem und Landnutzung

Analyse Landnutzung:

In einem ersten Schritt wurden die naturräumlichen Gegebenheiten, die Landnutzung sowie ihre Bewirtschaftung in der Modellregion analysiert. Dazu zählte die Erfassung der klimatischen, geomorphologischen, pedologischen und hydrologischen Bedingungen sowie der Landbedeckung und Landnutzung. 

Analyse Energiesystem:

Hier wurden existierende Anlagen zur Energieerzeugung (regenerative und nicht regenerative Energieerzeugungsanlagen) sowie zur Energiespeicherung (Speicherseen, Erdgasspeicher, usw.) räumlich erfasst und der derzeitige Strom- und Wärmebedarf auf Gemeindeebene sowie nach Sektoren erfasst .

Diese Ist‐Analysen lieferten die Grundlagen für die darauf aufbauende Potenzialanalyse:

Hier wurde  das naturräumlich-technische Potenzial für erneuerbare Energien sowie mögliche Standorte für Energieerzeugungsanlagen und deren potenzielle Energiegewinnung untersucht. Es wurde gezeigt, welcher Ausbau naturräumlich, technisch, regionalplanerisch und genehmigungsrechtlich möglich ist. Die Ergebnisse der Ist‐ ebenso wie der Potenzialanalysen wurden in einem Geographischen Informationssystem (GIS) so kartographisch aufbereitet, dass sie mit regionalen Akteuren diskutiert werden konnten. Zudem stellten die Analysen eine wichtige Datengrundlage für das INOLA-Simulationstool dar, mit dem verschiedene Ausbaupfade erneuerbarer Energien durchgespielt und verschiedene Politikmaßnahmen getestet wurden. 

Bei Ist- und Potenzialanalyse muss zunächst entschieden werden, welcher Detaillierungsgrad angestrebt wird. Die vorliegenden methodischen Hinweise beziehen sich auf Analysen mit einem hohen Detaillierungsgrad. 

Hier finden Sie Hinweise zur Erstellung Istanalysen für die Landnutzung.

Hier finden Sie Hinweise zur Erstellung von Istanalysen für das Energiesystem. 

Hier finden Sie Hinweise für die Erstellung von Potenzialanalysen für Landnutzung und Energiesystem

 

Langjähriges Mittel der Jahressummen 1981-2010 der Globalstrahlung in der Region.