Regionalkonferenz INOLA präsentiert Simulationen zu Ausbau Erneuerbarer und Energieeinsparung im Gebäudebereich

Regionalkonferenz INOLA präsentiert Simulationen zu Ausbau Erneuerbarer und Energieeinsparung im Gebäudebereich

Das Forschungsprojekt INOLA erforscht mögliche Wege zum Energiewendeziel der Region Oberland. Am 19.6. wurden in der Stadthalle Penzberg erstmals Modellierungsergebnisse vorgestellt, wie sich der Energieverbrauch und die Energieerzeugung in der Region entwickeln könnten, welche ökonomischen Effekte damit verbunden sind, und was zur Erreichung des Ziels der 100%igen Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2035 nötig wäre. In Workshops diskutierten alle gemeinsam anschließend inwieweit Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und der Mix aus Erneuerbaren Energien zur Erreichung des 2035-Ziels beitragen können.

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse: Die Stadthalle war mit 100 TeilnehmerInnen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft gut gefüllt. Landrat Josef Niedermaier betonte in seinem Grußwort als Vorsitzender des regionalen Planungsverbandes, dass das Projekt Ergebnisse liefert, um Argumentation für die Energiewende zu stärken: "Eine Energiewende ohne Veränderungen, die wird es nicht geben."  Gekommen waren aber auch Landrätin Andrea Jochner-Weiß (Landkreis Weilheim-Schongau), Landrat Wolfgang Rzehak (Landkreis Miesbach) und stellvertretendem Landrat Martin Wohlketzetter (Landkreis Garmisch-Partenkirchen), so dass VertreterInnen aller vier Landkreise bei dieser wichtigen Veranstaltung anwesend waren.

Auch aus der Presse war das große Interesse spürbar: Anwesend waren VertreterInnen der Bayerischen Staatszeitung und der Bayerischen GemeindeZeitung, von OberlandALTERNATIV, von der Süddeutschen Zeitung, vom Merkur und vom Gelben Blatt Penzberg. Auch der Bayerische Rundfunk war vor Ort, berichtete im Radio, und bereitete einen Beitrag für die Abendschau im Fernsehprogramm vor.

Für viele TeilnehmerInnen war überraschend, wie weit der Weg bis zum Ziel erneuerbarer Energien noch ist. Neben einem Ausbau erneuerbarer Energien bedeutet dies auch ein Einsparen von Energie. Wie stark dafür energetische Sanierung der Altbauten im Gebäudebestand zu steigern ist, sorgte für Aha-Effekte. Insgesamt war aber auch zu spüren, dass diese Ergebnisse die Motivation für die Energiewende weiter gestärkt haben: "Ich will lieber einen Doktor, der mir sagt, wie mein Zustand ist", wie es Stefan Drexlmeier von der Energiewende Oberland ausdrückte.

Das Projekt INOLA wird in diesem Sinne und ausgehend von den Diskussionen weitere Modellierungen durchführen und diese auf weiteren Veranstaltungen in der Region vorstellen.